Mastel Ringlicht der 2. Generation

Illuminating Surgical Keratoscope

Das Mastel Illuminating Keratoscope ist weltweit einmalig! Es ist herstellerunabhängig am OP-Mikroskop auf sehr einfache und flexible Weise zu montieren und innerhalb von einer Minute angebracht.

Das Ringlicht der 2. Generation verfügt nun nicht mehr nur über 3 sondern über 5 konzentrische Kreise mit stufenlos einstellbaren weissen LED´s. Auf diesen 5 Kreisen befinden sich jeweils 36 LED´s mit je 10° eine Lichtquelle, die von der Hornhaut und von der Linse intraoperativ reflektiert werden. Auf diese Weise erhält der Chirurg die Möglichkeit, den Astigmatismus der Hornhaut qualitativ einzuschätzen. Die Lage der Hornhaut-Meridiane kann daher gradgenau identifiziert und somit intraoperativ und qualitativ beurteilt und grobe Fehler bei der IOL-Positionierung ausgeschlossen werden. Durch die Reflexionen der Kreise von der implantierten IOL kann ebenso ein möglicher "Tilt" (Verkippung) der IOL erkannt und ggf. beseitigt werden.

Fixationslicht für den Patienten

Das zentrale Fixationslicht ist direkt im Zentrum der Sehachse des Operateurs angebracht, liegt aber zwischen den einzelnen optischen Achsen des Mikroskopes und ist dadurch optisch nicht im Weg, der Operateur wird nicht gestört. Das Licht übernimmt gleich mehrere Aufgaben:

  1. Es dient dem Patienten als Fixationshilfe (nur bei topischer Anesthesie möglich). Das rot blinkende Licht ist für den Patienten aufgrund des Blinkens leichter und stabiler zu fixieren. Gleichzeitig ist es eine für das Auge angenehme Farbe. Dabei liegt dieses Fixationslicht direkt im Zentrum der Sehachse. Die Sehachsen von Patient und Operateur werden somit synchronisiert und der Chirurg kann das Implantat, die Kapsulorhexis, Hornhaut-chirurgische und andere Maßnahmen auf die Sehachse des Patienten zentrieren.

  2. Die Reflexion dieses Lichtes liegt direkt auf der Sehachse des Patienten. In der Folge können beispielsweise die Durchführung der Kapsulorhexis, die Implantation von IOL oder andere Maßnahmen auf diese Sehachse zentriert werden. So muss sich der Operateur nicht am Zentrum der Pupille oder dem geometischen Zentrum der Hornhaut orientieren und diese mehr oder weniger abschätzen.

Die Instrumente von Mastel Precision, die seit Jahrzehnten für ihre Qualität, Präzision und Langlebigkeit bekannt sind, sind besonders hilfreich für die Lösung zahlreicher Schwierigkeiten im Beriech der Implantation torischer IOL.

Marker und Markierungsbrille sorgen durch eindeutig erkennbare, atraumatische Markierungen für den Ausschluss von Rotations- und Parallaxenfehlern.

Das Ringlicht dient der intraoperativen Kontrolle und mithilfe des Planungs- und Analysewerkzeugs ASSORT® erfolgt die postoperative Nachsorge.

 

Schauen Sie sich unsere Seite zum Torischen Konzept an, um mehr zu erfahren!

Anwendungsbeispiele

Diese Anwendungsbeispiele aus Videos zeigen einige Eindrücke. Man kann deutlich die Verkippung einer IOL erkennen, die besonders bei asphärischen, multifokalen oder auch torischen IOL eine grosse Rolle spielt. Erkennt man diese intraoperativ, kann man durch Rotation der IOL (nur bei rotationssymmetrischen IOL) oder auch durch Implantation von einem Kapselspannring entgegenwirken.